AGB

AGB der revos watercooler GmbH

(Geschäftsbereich: Wasserspender mit Flaschensystem)

Stand: 25.09.2017

§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen der revos watercooler GmbH, im Folgenden als revos bezeichnet. Entgegenstehende oder von
diesen Geschäftsbedingungen abweichende Bedingungen des Bestellers haben für Geschäfte mit revos keine Gültigkeit. Sie werden nur dann anerkannt, wenn revos
deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(2) Ein späterer Widerspruch oder Vorbehalt gegen diese Bedingungen trotz Entgegennahme der Lieferungen und Leistungen durch den Besteller ist unbeachtlich.
(3) Lieferungen erfolgen ausschließlich an Geschäftskunden. Von revos geliefertes Wasser ist ausschließlich zum Endverbrauch beim Besteller bestimmt. Eine
Weiterveräußerung an Dritte ist dem Bezieher des Wassers nicht gestattet.
(4) Im Falle eines Eigentümerwechsels, einer Umfirmierung oder Änderung der Gesellschaftsform auf Seiten der revos bleiben die sich aus den bestehenden
Vertragsbeziehungen ergebenden Rechte und Pflichten bestehen.

§ 2 Angebot und Vertragsabschluss
(1) Alle Angebote sind stets freibleibend. Sie gelten bis 14 Tage nach dem Tag der Offerte, wenn es nicht anders vermerkt ist.
(2) Ein verbindlicher Vertrag kommt entweder durch Unterschrift und Rücksendung des unterschriebenen Vertrages durch den Kunden, mit der schriftlichen
Auftragsbestätigung durch revos oder durch Auslieferung der Ware oder Erbringung der Leistung zustande. Liefermöglichkeit und Zwischenverkauf bleiben
vorbehalten. Telefonische und mündliche Vereinbarungen sind unverbindlich, soweit sie nicht schriftlich bestätigt werden. Alle Nebenabreden, Änderungen oder
Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer rechtlichen Wirksamkeit der Schriftform. Die Abweichung von der Schriftform kann nur schriftlich vereinbart
werden. Das Liefer- und Servicepersonal der revos ist nicht bevollmächtigt, rechtsverbindliche Erklärungen für revos abzugeben.
(3) Im Rahmen einer bereits bestehenden Geschäftsbeziehung werden stets telefonische Bestellungen und Aufträge als verbindlich betrachtet. Der Geschäftskunde
verzichtet insofern auf den Zugang einer Annahmeerklärung. Die Bestätigung des Vertragsabschlusses erfolgt durch Lieferung der bestellten Ware oder Erbringung
der Leistung.

§ 3 Überlassene Unterlagen
An allen in Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss dem Besteller überlassenen Unterlagen, z.B. Kalkulationen, Zeichnungen usw., behält sich revos Eigentums- und
Urheberrechte vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, revos erteilt ihre vorherige schriftliche Zustimmung. Auf Anforderung
sind revos derartige Unterlagen unverzüglich zurückzusenden.

§ 4 Preise
Die Preise der revos werden in EURO fakturiert zuzüglich Mehrwertsteuer in jeweils gültiger Höhe. Sie verstehen sich ab Lager, zuzüglich Versandkosten (Verpackung und
Porto). Sofern keine ausdrückliche Festpreisabrede getroffen wurde, bleiben angemessene Preiserhöhungen wegen veränderter Lohn-, Material- oder Vertriebskosten für
Lieferungen, die 6 Monate oder später nach Vertragsabschluss erfolgen, vorbehalten.

§ 5 Lieferzeit
(1) Liefertermine und Lieferfristen sind verbindlich, wenn sie bei jeder Bestellung schriftlich bestätigt werden. Wenn eine Frist in Tagen bemessen ist, sind damit
Arbeitstage gemeint. Der Beginn der von revos angegebenen Lieferzeit setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Bestellers
voraus.
(2) Die Frist gilt als eingehalten:
– bei Lieferung ohne Aufstellung, wenn die betriebsbereite Sendung innerhalb der vereinbarten Lieferfrist zum Versand gebracht oder die Versandbereitschaft
mitgeteilt wurde.
– bei der Lieferung mit Aufstellung, sobald diese innerhalb der vereinbarten Frist erfolgt ist.
(3) Kommt der Besteller in Annahmeverzug oder verletzt er schuldhaft sonstige Mitwirkungspflichten, so ist revos berechtigt, den ihr insoweit entstehenden Schaden
einschließlich Mehraufwendungen ersetzt zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten. Sofern diese Voraussetzungen vorliegen, geht die Gefahr
eines zufälligen Unterganges oder Verschlechterung der Kaufsache in dem Zeitpunkt auf den Besteller über, in dem dieser in Annahme- oder Schuldnerverzug
geraten ist.
(4) Lieferungen erfolgen grundsätzlich ab Lager. Sollten nicht alle Teile einer Bestellung sofort geliefert werden können, ist revos berechtigt, in zumutbarem Umfang
Teillieferungen durchzuführen. Umstände, welche revos die rechtzeitige Lieferung verkaufter oder bestellter Ware ganz oder teilweise unmöglich machen oder
übermäßig erschweren (z.B. Höhere Gewalt, behördliche Maßnahmen, Betriebsstörungen, auch wenn diese im Bereich Dritter auftreten, Lieferverzug Dritter)
entbinden diese für die Dauer der Behinderung oder deren Nachwirkung von der Lieferfrist und einer sonst möglichen Verzugsentschädigung. revos ist dann zur
späteren Lieferung berechtigt.
(5) Bei einer von revos schuldhaft zu vertretenden Unmöglichkeit ihrer Leistung oder ihres Lieferverzuges ist der Besteller nach schriftlicher Einräumung einer
angemessenen Nachfrist, in der Regel von zwei Wochen, berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten bzw. zu kündigen. Rücktritt und Kündigung sind schriftlich durch
eingeschriebenen Brief zu erklären.
(6) Im Falle eines von revos nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführten Lieferverzuges ist die Haftung, insbesondere für indirekte oder Folgeschäden oder
entgangenen Gewinn, ausgeschlossen, soweit sie nicht zwingend gesetzlich vorgeschrieben ist.

§ 6 Aufstellung
(1) Einweisungen gehören nur dann zum Lieferumfang, sofern dies ausdrücklich vereinbart ist. Im Übrigen gelten für die Tätigkeit der von revos eingesetzten Mitarbeiter
und sonstigen Logistiker diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sinngemäß.
(2) Zur Durchführung verpflichtet sich der Besteller, auf seine Kosten Folgendes bereitzustellen:
– Strom einschließlich der erforderlichen Anschlüsse, Heizung und allgemeine Beleuchtung.
– Schutzkleidung und Schutzvorschriften, die infolge der Eigenart der Montagestelle erforderlich und für revos nicht branchenüblich sind.
(3) Verzögert sich die Aufstellung oder Inbetriebnahme durch Umstände, die revos nicht zu vertreten hat, so hat der Besteller in angemessenem Umfang die Kosten für
Arbeits-, Warte-, Reise- und Vorbereitungszeiten des Personals zu tragen.
(4) Sind für die Aufstellung des Gerätes Veränderungen am Inventar oder an den Geschäftsräumen notwendig, so werden diese nach vorheriger Absprache mit dem
Besteller durch revos durchgeführt. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass keine Rückbauverpflichtung der revos besteht, d.h. bei Vertragsende hat der
Besteller keinen Anspruch darauf, dass revos den Ursprungszustand wieder herstellt.

§ 7 Gefahrübergang
Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der Verschlechterung geht auf den Besteller über:
– bei Leistung ohne Aufstellung, sobald die Lieferung an die den Transport ausführende Person übergeben worden ist. Erfolgt nach erklärter Lieferbereitschaft der Versand
auf Wunsch des Bestellers nicht, so geht die Gefahr mit der Mitteilung der Versandbereitschaft auf ihn über.
– bei Lieferung mit Aufstellung am Tage der Übernahme im eigenen Betrieb des Bestellers.
Sofern die Versandart nicht vorgegeben wird, steht diese im Ermessen der revos. Auf Wunsch des Bestellers werden Lieferungen in seinem Namen und auf seine
Rechnung versichert.

§ 8 Zahlungsbedingungen
(1) Die Kaufpreise sind nach Rechnungsstellung sofort fällig. Die Rechnungen der revos sind ohne Abzüge, z.B. Skonti, zahlbar, sofern revos nicht ausdrücklich
Zahlungsziele einräumt.
(2) Mit dem Tage der Fälligkeit kommt der Besteller in Verzug, ohne dass es dazu einer Mahnung bedarf. Sofern der Zugang der Rechnung streitig ist, wird die Zahlung
insoweit 14 Tage nach Lieferung fällig, so dass der Besteller am 15. Tage nach Lieferung in Verzug gerät.
(3) Bei Überschreitung des Zahlungsziels sind Verzugszinsen in Höhe von
9% über dem Basiszinssatz gemäß § 288 BGB vereinbart, sofern nicht der Besteller einen niedrigeren Zinsschaden nachweist.
(4) Die Zahlung hat ausschließlich auf das in der Rechnung genannte Konto zu erfolgen. Subunternehmer sind weder zum Zahlungsempfang noch zur Ausstellung von
Quittungen über geleistete Zahlungen für revos berechtigt. Wechsel werden nicht als Zahlungsmittel angenommen.
(5) Wird nach Vertragsabschluss Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Bestellers gestellt oder bestehen begründete Zweifel an seiner
Zahlungsfähigkeit oder Kreditwürdigkeit bzw. werden revos derartige Umstände unverschuldet erst nach Vertragsabschluss bekannt, hat revos ein
Leistungsverweigerungsrecht, solange nicht all ihre Forderungen aus dem selben rechtlichen Verhältnis (§ 273 BGB) erfüllt worden sind und revos hinsichtlich der
sonstigen noch offenen Forderungen angemessene Sicherheit bestellt worden ist. Falls diesem Verlangen nicht binnen Wochenfrist entsprochen wird, ist revos ohne
Setzen einer Nachfrist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu beanspruchen. Befindet sich der Besteller in
Zahlungsverzug, bestehen so lange begründete Zweifel an dessen Zahlungsfähigkeit, wie er nicht dargelegt und bewiesen hat, dass der Verzug auf anderen Gründen
beruht.
(6) revos ist im Falle von Erhöhungen der Bezugspreise und/oder Betriebskosten zur Preisanpassung berechtigt. Die jeweilige Preisanpassung wird einen Monat nach
Zugang der neuen Preisliste beim Besteller verbindlich. Liegt die Preisanpassung um mehr als 5% über dem Anstieg der Lebenshaltungskosten, ist der Besteller
berechtigt, den Vertrag unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zu kündigen. Eine Preisanpassung darf erstmals vorgenommen werden, wenn seit
Vertragsabschluss 6 Monate vergangen sind.
(7) Die Rückerstattung gezahlter Pfandbeträge erfolgt kundenbezogen.

§ 9 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte
Dem Besteller steht das Recht zur Aufrechnung nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Zur Ausübung eines
Zurückbehaltungsrechtes ist er nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

§ 10 Eigentumsvorbehalt
(1) revos behält sich das Eigentum an allen Lieferungen an den Besteller bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher aus der Geschäftsverbindung ihm gegenüber
bestehender Forderungen vor. revos ist berechtigt, die Liefergegenstände zurückzunehmen, wenn der Besteller sich vertragswidrig verhält.
(2) Solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, ist der Besteller verpflichtet, derartige Lieferungen pfleglich zu behandeln.
(3) Pfändungen und Eingriffe Dritter sind revos unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
(4) Der Käufer ist zur Weiterveräußerung der Vorbehaltsware im normalen Geschäftsverkehr berechtigt. Forderungen aus der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware
tritt der Besteller schon jetzt in Höhe aller offenen Forderungen an die revos ab. Die Berechtigung der revos, die Forderung selbst einzuziehen, bleibt unberührt.
revos verpflichtet sich jedoch, die Forderungen nicht einzuziehen, solange der Besteller seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt. revos kann
verlangen, dass der Besteller die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen
Unterlagen aushändigt und dem Schuldner die Abtretung mitteilt.
(5) Bleibt bei einer Verarbeitung, Vermischung oder Verbindung mit Waren Dritter das Eigentumsrecht der revos bestehen, so erwirbt revos Miteigentum im Verhältnis
des objektiven Rechnungswertes der Ware. Erlischt das Eigentum der revos durch Verarbeitung, Vermischung oder Verbindung, so überträgt der Besteller revos
bereits die ihm zustehenden Eigentums- bzw. Anwartschaftsrechte an dem neuen Bestand oder der Sache im Umfang des Rechnungswertes der von revos
gelieferten Ware und verwahrt das so entstandene Allein- oder Miteigentum unentgeltlich für revos.

§ 11 Gewährleistung
(1) Gewährleistungsrechte des Bestellers setzen voraus, dass dieser seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügepflichten ordnungsgemäß
nachgekommen ist. Sachmängel an der Ware, Unvollständigkeit und das Fehlen zugesicherter Eigenschaften sind unverzüglich, spätestens sieben Tage nach
Ablieferung schriftlich anzuzeigen. Sachmängel, die auch bei sorgfältigster Prüfung innerhalb dieser Frist nicht entdeckt werden können, sind unverzüglich nach
Entdeckung schriftlich anzuzeigen.
(2) Die Gewährleistungsansprüche für Sachmängel an Neuwaren verjähren in 12 Monaten nach erfolgter Ablieferung. Beim Verkauf gebrauchter Güter sind
Gewährleistungen ausgeschlossen. Die Gewährleistungsfrist für Ersatzteile und Nachbesserungen beträgt 6 Monate. Vor etwaiger Rücksendung gelieferter Waren ist
die Zustimmung der revos einzuholen.
(3) Sollte trotz aufgewendeter Sorgfalt die gelieferte Ware einen Mangel aufweisen, der bereits bei Gefahrübergang vorlag, wird revos die Ware bei ordnungsgemäßer
Mängelrüge nach ihrer Wahl nachbessern oder Ersatzware liefern. Es ist revos stets Gelegenheit der Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist zu geben. Ist revos
dazu nicht bereit oder nicht in der Lage oder schlägt die Nachbesserung oder Ersatzlieferung mindestens zwei Mal fehl, kann der Besteller vom Vertrag zurücktreten
oder die Vergütung mindern. Ist Ware bereits veräußert, verarbeitet oder umgestaltet, steht dem Besteller kein Minderungsrecht zu. Eine Mängelbehebung durch
den Besteller oder durch Dritte bedarf der ausdrücklichen Zustimmung der revos, andernfalls erlöschen jegliche Mängelansprüche.
(4) Mängelansprüche bestehen nicht bei nur unerheblicher Abweichung von der vereinbarten normalen Beschaffenheit und Brauchbarkeit, bei natürlicher Abnutzung
und Verschleiß, unsachgemäßer Behandlung oder Lagerung, übermäßiger Beanspruchung oder unsachgemäßer Instandsetzung oder Änderung, auch durch Dritte.
revos übernimmt keine Garantie für den hygienischen Zustand der Geräte.
(5) Bei arglistigem Verschweigen eines Mangels oder Garantie für die Beschaffenheit der Sache gilt § 444 BGB. Danach kann revos sich für diese Fälle nicht auf einen
Haftungsausschluss oder eine Haftungsbeschränkung berufen.
(6) Jegliche über diese Gewährleistung hinausgehende Haftung, insbesondere für direkte oder indirekte Folgeschäden, ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

§ 12 Haftungsbeschränkungen
(1) Die vertragliche und gesetzliche Haftung der revos ist außer in Fällen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit auf Fälle beschränkt, in denen die
Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.
(2) Für Sachschäden, die auf einfacher Fahrlässigkeit beruhen, ist jede Haftung ausgeschlossen, soweit nicht eine wesentliche Vertragspflicht im Sinne des § 307 Abs. 2
Satz 2 BGB verletzt worden ist.
(3) Die Haftung der revos ist jedoch auf den Ersatz des Schadens begrenzt, der typischerweise bei Geschäften, die Gegenstand dieses Auftrags sind, entsteht. Sie umfasst
nicht den entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Bestellers.
(4) Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes (ProdHaftG) bleiben unberührt.

§ 13 Besondere Bedingungen für Mietverträge
(1) Bei Mietverträgen bleibt der Mietgegenstand Eigentum von revos. Vor Übergabe wird dieser sorgfältig auf Mängel geprüft und in einwandfreiem Zustand an den
Besteller übergeben.
(2) Der Besteller ist verpflichtet, mit dem Mietgegenstand sorgfältig umzugehen und ihn in dem Zustand zu erhalten, in dem er ihn empfangen hat, und gemäß den
Anweisungen der revos zu verwenden. Außerdem ist der Besteller gehalten, den Anweisungen über Wartung und Pflege der Mietobjekte gemäß Betriebsanweisung
nachzukommen. Reparatur und Wartung sind ausschließlich durch Fachpersonal der revos oder von ihr beauftragtem Fachpersonal durchzuführen. Der Mieter
verpflichtet sich, (eventuell) anfallende Prüfungen (BGV A3) auf seine Kosten durchführen zu lassen.
(3) Falls der Mieter das gemietete Objekt schuldhaft beschädigt oder ein Defekt durch unsachgemäßen Gebrauch oder Verwendung unzulässiger Flüssigkeiten auftritt,
ist er gehalten, revos schadlos zu stellen, insbesondere hinsichtlich der Kosten für erforderlich werdende Ersatz-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten.
(4) Die Verpflichtung des Mieters zur Fortzahlung der vereinbarten Miete wird durch einen von revos unverschuldeten, nur vorübergehenden Ausfall des Gerätes oder
Lieferengpass hinsichtlich des Zubehörs nicht berührt. Vorübergehend ist ein Ausfall oder Lieferengpass, wenn er die Dauer von 14 Tagen nicht überschreitet.
(5) Um die gewünschte Wasserqualität sicherzustellen, verpflichtet sich der Mieter, während der Laufzeit des Mietvertrages ausschließlich das von revos gelieferte
Wasser zu verwenden. Die Wasserspender dürfen ausschließlich mit von revos gelieferten Wasserflaschen versehen werden.
(6) revos und ihre Erfüllungsgehilfen haben das Recht, den Mietgegenstand während der Geschäftszeiten nach Vorankündigung zu überprüfen.
(7) Ohne Zustimmung ist es dem Besteller untersagt, Veränderungen am Gerät vorzunehmen, Objekte weiterzuvermieten oder zu veräußern oder den Aufstellungsort
zu verändern. Wenn der Mieter eigenhändig eine Umstellung des Gerätes veranlasst oder sonstige Veränderungen vornimmt, haftet er vollumfänglich selbst für
dadurch am Gerät selbst entstehende sowie jedwede Folgeschäden.
(8) Der Besteller ist verpflichtet, den Mietgegenstand nach Beendigung des Mietverhältnisses zur Rückgabe an revos bereitzustellen. Wird der vereinbarte Termin von
dem Besteller nicht eingehalten, so werden zusätzlich anfallende Miet- und Anfahrtskosten in Rechnung gestellt.
(9) Endet das Mietverhältnis vorzeitig infolge einer schuldhaften Vertragsverletzung des Mieters, wird der gesamte, für die vereinbarte Vertragszeit noch ausstehende
Mietzins fällig und kann von revos geltend gemacht werden. Darüber hinaus ist in diesem Fall vom Mieter eine Mehraufwandsentschädigung i. H. v. 150,00 € an
revos zu entrichten. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens behält sich revos vor. Der Besteller ist jedoch berechtigt, revos nachzuweisen, dass revos
als Folge der vorzeitigen Vertragsbeendigung kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(10) Das Weitere ist in den Miet- und Kaufverträgen geregelt.

§ 14 Probestellungen
revos bietet interessierten Geschäftskunden die Möglichkeit, ihre Geräte vor Ort für einen vereinbarten Zeitraum zu testen. Nach Ablauf dieses Zeitraums müssen die
Geräte, die im Eigentum der revos verbleiben, herausgegeben werden. Der Besteller ist verpflichtet, im Fall ihn betreffender Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder einer
Unternehmensinsolvenz in der Testphase revos umgehend zu informieren und vollstreckende Gläubiger über die Eigentumsverhältnisse zu informieren.

§ 15 Entsorgung (WEEE-Richtlinien)
revos verpflichtet sich, die Geräte gem. § 10 ElektroG innerhalb Deutschlands beim Käufer abzuholen und für die ordnungsgemäße Entsorgung der Wasserspender Sorge
zu tragen. Damit revos dieser Verpflichtung nachkommen kann, verpflichtet sich der Käufer, für den Fall, dass er das erworbene Gerät weiterveräußert oder aus anderen
Gründen an Dritte abgibt, revos über den Standortwechsel in Kenntnis zu setzen. Eine Entsorgung des Wasserspenders durch den Käufer ist nicht zulässig. (WEEE-Reg.-Nr.:
DE 19673298)

§ 16 Datenschutz
Personenbezogene Daten, die zur Durchführung dieses Vertragsverhältnisses erforderlich sind, werden ausschließlich zu diesem Zweck gespeichert.

§ 17 Geltendes Recht, Gerichtsstand, Sonstiges
(1) Dieser Vertrag und die Rechtsbeziehungen der Vertragspartner, auch wenn der Besteller Ausländer ist, unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik
Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG), sofern dies nicht ausdrücklich anders vereinbart und nach deutschem Recht zulässig ist.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist nach Wahl von revos München oder der allgemeine Gerichtsstand der beklagten Partei.
(3) Bei Streitigkeiten wäre die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e.V., Straßburger Straße 8, 77694 Kehl, www.verbraucherschlichter.
de, zuständig. Wir lehnen allerdings eine Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren ab und sind hierzu auch nicht verpflichtet.

§ 18 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, so bleiben die übrigen davon unberührt. Auch die Wirksamkeit des Vertrages
selbst steht damit nicht infrage. Die Vertragspartner verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Regelung eine solche gesetzlich zulässige Regelung zu treffen, die deren
ursprünglich gewollten wirtschaftlichen Absichten am nächsten kommt.